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Geotherm 2012 in Offenburg - Europas größte Fachmesse für Geothermie

Besuchen Sie uns auf der Messe GeoTHERM (http://www.geotherm-offenburg.de/) in Offenburg!

Am 01. und 02.03.2012 sind wir auf der Messe in Offenburg, Stand 117, anwesend. Hier können Sie sich über unsere Software netCADcrm – die Software zur Verwaltung von Fernwärmenetzen – informieren.

Die Firmen RIWA GmbH und IB NEWS GmbH werden ebenfalls auf dem Gemeinschaftsstand anwesend sein. Bei dieser Gelegenheit können Sie sich nicht nur einen konkreten Überblick über alle Möglichkeiten unserer Software verschaffen, wir beraten Sie auch gerne über die Möglichkeiten wie Sie unsere Software im Zusammenspiel mit der GIS-Software von RIWA oder mit der Planungs-Software EcoHeatNet von IB NEWS einsetzen können.

Sollten Sie eine vergünstigte Eintrittskarte benötigen, können Sie sich über nachfolgendem Link vergünstigte Eintrittskarten bestellen.
http://www.geotherm-offenburg.de/de/ermaessigter-eintritt

Behandlung von indirekt versorgten Objekten

Beim Aufbau der Datenbank für Fernwärmeprojekte stellt sich regelmäßig die Frage, wie indirekt versorgte Objekte (= Gebäude) zu behandeln sind. Unter indirekt versorgten Objekten verstehen wir mehrere Gebäude, die über eine gemeinsame Heizzentrale versorgt werden (z.B. Wohnanlagen).

Wird die Datenbank aus georeferenzierten Adressen der Vermessungsverwaltung aufgebaut, was eine sehr effektive und sinnvolle Vorgehensweise ist, sind sämtliche Gebäude der Kommune in der Datenbank erfasst. Nun muss man natürlich noch innerhalb der Datenbank die Verknüpfung der indirekt versorgten Objekte zum hauptversorgten Objekt setzen. Das hauptversorgte Objekt ist das, in dem sich die Heizungszentrale befindet.

Schwierigkeiten tauchen in den frühen Projektphasen dadurch auf, dass ohne Informationen der Eigentümer oder Hausverwaltungen nicht bekannt ist, in welchem Gebäude sich die Heizungszentrale befindet. Dies ist bei größeren Liegenschaften aber durchaus interessant und hat Einfluss auf die Trassenführung in der Netzplanung.

Um die Wärmeinseln (= hauptversorgtes Objekt + indirekt versorgte Objekte) richtig zu erfassen müssen also einige Informationen vorliegen und ggf. durch Annahmen ergänzt werden. Werden hier aber schon früh die richtigen Informationen eingegeben und die Objekte verknüpft spart dies bei der späteren automatischen Vertragserstellung einiges an Arbeit.

GIS-Schnittstelle Luxus oder notwendig?

Ob man eine Schnittstelle zum GIS (=Geographisches Informationssystem, also Software, die sog. Sachdaten wie Anschlussleistung, Vertragsstatus, Strangnummer im Lageplan verknüpft) braucht hängt sicher von der Größe des Projekts ab.

Tatsache ist, dass viele Menschen visuelle Typen sind und Informationen schneller erfassen können, wenn Sie graphisch aufbereitet sind. Eine Schnittstelle zum GIS bietet die Möglichkeit aus dem CRM (=Customer Relationship Management) Informationen schnell zu visualisieren. Dies ist vor allem oft bei der Präsentation des Projekts in Entscheidungsgremien wie dem Gemeinderat wichtig. Oft wird dies aber noch von Hand erledigt, d.h. im Lageplan die Grundstücke mit unterschiedlichen Farben schraffiert.

Mit einer automatisierten Schnittstelle lässt sich das wesentlich bequemer und professioneller erledigen. Ändert man in der Software den Status eines Kunden auf “Vertrag abgeschlossen” aktualisiert sich automatisch auch die Darstellung im Lagepan.

Im Zuge der Netzplanung müssen oft viele Varianten durchgespielt werden. Diese Arbeit erfordert immer die Betrachtung verschiedener Trassenverläufe. Durch eine GIS-Schnittstelle kann man sehr schnell die Planungsdaten (z.B. Anschlussleistung und Anschlussgrad) für die einezelnen Varianten abrufen.

Andererseits stellt die Integration von zwei Systemen immer einen Aufwand dar. Gerade da in den Gemeinden oft schon ein GIS vorhanden ist müssen hier Anpassungen erfolgen.

Auch bei kleineren Netzen stellt sich vielleicht die Frage nach dem Nutzen des GIS für das Fernwärmenetz. Bei Netzen mit nur wenigen (unter 50) ist eine Schnittstelle zum GIS eventuell tatsächlich Luxus. Bei großen Netzen dagegen ein notwendiges Werkzeug.

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