Jun 282011
 

Beim Aufbau der Datenbank für Fernwärmeprojekte stellt sich regelmäßig die Frage, wie indirekt versorgte Objekte (= Gebäude) zu behandeln sind. Unter indirekt versorgten Objekten verstehen wir mehrere Gebäude, die über eine gemeinsame Heizzentrale versorgt werden (z.B. Wohnanlagen).

Wird die Datenbank aus georeferenzierten Adressen der Vermessungsverwaltung aufgebaut, was eine sehr effektive und sinnvolle Vorgehensweise ist, sind sämtliche Gebäude der Kommune in der Datenbank erfasst. Nun muss man natürlich noch innerhalb der Datenbank die Verknüpfung der indirekt versorgten Objekte zum hauptversorgten Objekt setzen. Das hauptversorgte Objekt ist das, in dem sich die Heizungszentrale befindet.

Schwierigkeiten tauchen in den frühen Projektphasen dadurch auf, dass ohne Informationen der Eigentümer oder Hausverwaltungen nicht bekannt ist, in welchem Gebäude sich die Heizungszentrale befindet. Dies ist bei größeren Liegenschaften aber durchaus interessant und hat Einfluss auf die Trassenführung in der Netzplanung.

Um die Wärmeinseln (= hauptversorgtes Objekt + indirekt versorgte Objekte) richtig zu erfassen müssen also einige Informationen vorliegen und ggf. durch Annahmen ergänzt werden. Werden hier aber schon früh die richtigen Informationen eingegeben und die Objekte verknüpft spart dies bei der späteren automatischen Vertragserstellung einiges an Arbeit.